Ich fordere mich heraus

Schon lange steht „Einen Roman schreiben“ ganz oben auf meiner Liste mit Dingen, die ich unbedingt machen will. Und genau so lange habe ich nichts unternommen, um diesen Traum wahr werden zu lassen. Sei es aus Angst, sei es aus Faulheit.

Jetzt gibt es allerdings keine Ausrede mehr. Ich will’s angehen. Jetzt ist die beste Zeit dafür, denn im November ist NaNoWriMo.

NaNowriMo ist kurz für National Novel Writing Month. Das virtuelle (und doch ganz reale) Schreibevent wurde bereits vor einigen Jahren in Amerika ins Leben gerufen. Seither nehmen sich jedes Jahr im November Schreibende aus aller Welt vor, in 30 Tagen einen Roman – in Zahlen: 50.000 Wörter – zu schreiben. Moralische Unterstüzung bekommen die Teilnehmer in den Foren, in denen sie sich über Plots, Protagonisten, Schreibrituale und ähnliches austauschen und sich gegenseitig ermutigen, durchzuhalten. Außerdem haben sich regionale Gruppen gebildet, die sich im November treffen, um gemeinsam zu schreiben.

Schon seit längerem habe ich vor, am NaNoWriMo teilzunehmen, bisher hat es noch nie geklappt. Dieses Jahr habe ich auf Selbstüberlistung gesetzt und bin zum ersten Treffen der Berlin-Gruppe gegangen. Eine gute Entscheidung – jetzt kann ich es kaum noch erwarten, dass endlich der erste November ist und ich loslegen kann!

Wenn ihr mehr wissen wollt, schreibt einen Kommentar oder klickt auf das Banner!

Macht noch jemand beim NaNoWriMo mit? Und für die Nichtschreiber: wann habt ihr euch zuletzt selbst überlistet?

10 Gedanken zu “Ich fordere mich heraus

  1. Das klingt echt spannend. Hast du schon eine Idee für eine Geschichte? :)
    Einen Roman zu schreiben steht bei mir auch auf der Liste, ich habe auch schon oft angefangen, aber dann die Ideen und Gedanken verworfen, weil ich entweder nicht weitergekommen bin oder einfach keine Lust und Zeit mehr hatte.

    (Manchmal, wenn ich von der Uni nach Hause fahre mit dem Zug, da nehme ich einfach mein Notizbuch und einen Kuli, und dann schreibe ich alles auf, was ich auf der Fahrt erlebe und sehe. Das Schreiben ist also nicht ganz verschwunden, es kommen nur keine zusammenhängenden Geschichten bei raus. Aber das macht nichts.)

    Dir wünsche ich viel Erfolg, Durchhaltevermögen, aber auch viel Spaß! :) Ich glaube, wenn man etwas unbedingt schaffen will, dann ist Zeitdruck vielleicht gar nicht mal so schlecht. Geht mir nämlich genauso mit meinem Latinum und meinem Studium: Da ich bald meinen Bachelorabschluss habe, muss das Latinum jetzt gemacht werden, sonst darf ich meine Bachelorarbeit nicht anmelden.

    Also dann, viel Erfolg und lass uns teilhaben, wie es läuft! :)

    • Danke! Ich glaube auch, dass man es eher schafft, wenn man eigentlich gar nicht so viel Zeit hat und sich zwischendrin kleine Schreibfenster einrichten muss. Denn immer dann, wenn ich wirklich gar nichts zu tun habe, kann ich mich noch weniger dazu bringen, mich hinzusetzen und zu schreiben. Blöd, aber wahr.

      Im Juli habe ich mich beim Camp NaNo schon mal ein bisschen aufgewärmt – die Wörterzahl kann man da selbst festlegen, ich hatte mir nur 15.000 vorgenommen. Jetzt will ich an dem weiterschreiben, was im Juli entstanden ist :)

  2. Da bin ich wirklich gespannt….! Du bist jetzt schon die zweite Bloggerin, bei der ich lese, dass sie bei dieser Aktion mitmachen wird. Und ich bin auf den Prozess fast noch gespannter als auf die Ergebnisse :-D Ich wünsche dir viel Phantasie, Freude und Gelingen!

  3. Ohhh das finde ich ja toll, viel Glück! Und berichte von deinem Fortschritt!
    Ich hab heute davon gehört (bzw. wurde daran erinnert, dass das ja immer im November ist) und bereue es das erste Mal, zurzeit so beschäftigt zu sein. Aber hey, ich bin in England, der Roman kann vielleicht wirklich bis nächstes Jahr warten :)
    Dir viel Erfolg und ich bin absolut gespannt!
    :)

    • Bestimmt gibt’s im Frühjahr wieder Camp NaNo – dann kannst da ja mitmachen ;) Ich finde, du hast eine ziemlich gute Ausrede für jetzt! Genieß die Zeit!

  4. Wow, da hast du dir ja ganz schön was vorgenommen :) Viel Erfolg und Durchhaltevermögen wünsche ich dir!

    Ich schreibe selbst sehr gerne, aber irgendwie bin ich generell schlecht darin, Dinge an einem Stück zu machen. So ein Camp wäre also echt ideal für mich, um mich mal zu zwingen, kontinuierlich an einer Sache dran zu bleiben…

    Worum geht es denn (ganz knapp) in deinem Roman? Also, wenn du das verraten willst :)

    • Würde ich gerne, aber so genau weiß ich das auch nicht! Ich hab ziemlich planlos einfach angefangen, hatte vor allem die Hauptperson und ihre größten Fehler im Kopf und daraus hat sich jetzt so nach und nach eine Geschichte ergeben. Es geht um eine junge Frau, die sich für frei und unabhängig hält, aber alles in ihrem Kalender festhalten und bis ins Detail planen muss, die auf einen Mann an ihrer Seite keinen Wert legt, aber ganz schön unter ihrer Einsamkeit leidet und um zwei bis drei männliche Personen, die auch irgendeine Rolle spielen. Bisher recht trivial :D Aber überall schreiben alle immer, dass der November da ist, um Material zu produzieren, um das anfangen, durchziehen und fertig machen zu lernen. Danach kann man dann immer noch damit arbeiten. Und bisher finde ich das echt unterhaltsam so!

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